Neuerscheinungen im Februar

[Neuerscheinungen] LGBT-Bücher im Februar 2018

Schon ist wieder ein Monat vorbei, und ich darf euch diejenigen Neuerscheinungen im LGBT+-Buch-Bereich vorstellen, auf die ich mich am meisten freue und die ich mir am liebsten sofort alle kaufen würde. Das Gute dabei: Zum Ende des Monats kommt regelmäßig das Gehalt. Das Schlechte dabei: Ich kann nur eine begrenzte Anzahl an Büchern lesen. Welche Seite gewinnt wohl? Fragt mal meinen SuB. 😀Weiterlesen »

Orangen sind nicht die einzige Frucht Cover (© Berlin Taschenbuch Verlag)

[Rezension] Orangen sind nicht die einzige Frucht von Jeanette Winterson

Kennt ihr das, wenn ihr ein Buch lest und in diesem Buch wiederum über ein anderes Buch geschrieben wird, bei dem ihr euch sofort denkt: »Das muss ich unbedingt lesen«? Genau so ging es mit mit Orangen sind nicht die einzige Frucht* von Jeanette Winterson. Nur leider komme ich einfach nicht mehr darauf, in welchem Buch ich darüber gelesen habe. Das englische Original Oranges Are Not The Only Fruit* brachte die Autorin im Jahr 1985 heraus, als sie 26 Jahre alt war. Sie verarbeitet darin sehr viel ihrer eigenen Vergangenheit und gewann damit den Whitbread-Preis für den besten Erstlingsroman. Ich wusste also schon vor dem Lesen, dass es sich um einen besonderen Roman handelt – trotzdem hat er mich schwer beeindruckt und zum Nachdenken angeregt. Weiterlesen »

Neuerscheinungen im Januar

[Neuerscheinungen] LGBT-Bücher im Januar 2018

Ihr Lieben, ich wünsche euch nachträglich noch wundervolle Weihnachten und ich hoffe, ihr hattet eine schöne Zeit mit euren Herzensmenschen! Nun habe ich für euch wieder Neuerscheinungen gesichtet, die im Januar veröffentlicht werden. Vielleicht ist euch aufgefallen, dass ich für den Dezember keinen Beitrag über Neuerscheinungen geschrieben habe. Der Dezember war schlicht und einfach mau. Ich hatte fast schon das Gefühl, die LGBT+-Romane gehen zurück, aber vielleicht ist der Dezember auch einfach kein typischer Monat, um Bücher zu veröffentlichen? Ich weis es nicht. Dafür darf ich euch dieses Mal gleich vier (oder sogar fünf) Neuerscheinungen vorzustellen, die mich ziemlich neugierig gemacht haben.Weiterlesen »

Mitten ins Herz (I can't think straight) Cover (© Krug & Schadenberg)

[Rezension] Mitten ins Herz (I can’t think straight) von Shamim Sarif

Darf ich euch einen weiteren Klassiker der lesbischen Literatur vorstellen? Hier ist er: Mitten ins Herz (I can’t think straight)* von Shamim Sarif. Klassiker nicht in dem Sinne, dass er besonders alt ist, sondern dass er in der kurzen Zeit zu einem wichtigen Meilenstein (achja, ich gebrauche das Wort wirklich oft. Aber es stimmt!) in Bezug auf gleichgeschlechtliche Liebesgeschichten, die sich mit der Kultur des nahen Ostens beschäftigen. Gerade da, wo Homosexualität gesellschaftlich kaum akzeptiert wird, braucht es Mut und positive Gedanken, die in die Welt getragen werden, und genau das ist hier der Fall. Weiterlesen »

Aimée & Jaguar Cover (© KiWi Verlag)

[Rezension] Aimée & Jaguar von Erica Fischer

Ja, was soll ich sagen? Aimée und Jaguar* ist ein ganz besonderes Buch. Erica Fischer hat wahre Begebenheiten zwischen Lilly Wust und Felice Schragenheim zur Zeit des Nationalsozialismus in einer Art biografischem Roman zusammengetragen und sie so einem breiten Publikum zugänglich gemacht. Die zum Erscheinungszeitpunkt 80-jährige Lilly erzählte der Autorin ihre tragische Liebesgeschichte mit der Jüdin Felice, die durch deren Deportation ein jähes Ende fand. Erstmalig ist die Geschichte 1994 im KiWi-Verlag erschienen und wurde durch nachträglichen Input von Zeitzeugen 2002 als erweiterte Ausgabe veröffentlicht. Weiterlesen »

Salz und sein Preis (oder Carol) Cover (© Diogenes Verlag)

[Rezension] Salz und sein Preis (oder Carol) von Patricia Highsmith

Schon bin ich wieder da – und diesmal mit einem echten Klassiker, der zu meinen absoluten Lieblingsbüchern zählt: Salz und sein Preis (oder Carol)* von Patricia Highsmith. Auf Englisch* ist er erstmals im Jahre 1952 erschienen; allerdings damals noch unter dem Pseudonym Claire Morgan. Einen neuen Schwung an Bekanntheit hat die Geschichte um Therese und Carol zuletzt durch den Kinofilm* im Jahr 2015 erhalten, den einige von euch vielleicht kennen. Umso mehr möchte ich euch dieses Buch ans Herz legen, da es ein Stück weit mitverantwortlich dafür ist, dass wir heute in einer doch vergleichsweise sicheren und offenen Gesellschaft leben. Salz und sein Preis ist nämlich, zumindest nach meinem Kenntnisstand, der erste veröffentlichte Roman über gleichgeschlechtliche Liebe, der nicht in Tod, Verderben oder Bekehrung endet, sondern die sanfte Spur eines Hoffnungsschimmers hinterlässt. Weiterlesen »