Der Zauber der verlorenen Dinge Cover (© cbj Verlag)

[Rezension] Der Zauber der verlorenen Dinge von Moïra Fowley-Doyle

Nicht nur der Name der Autorin klingt irgendwie besonders und verheißungsvoll, sondern auch der Titel ihres neuen Jugendromans Der Zauber der verlorenen Dinge* machte mich neugierig. Dinge, die verschwinden, Zauber, die gesprochen werden, mehrere weibliche queere und auch in sonstiger Hinsicht diverse Hauptcharaktere – das musste ich einfach lesen. Die Geschichte war ein wenig anders als erwartet und für mich völlig überraschend grandios – sie ist etwas Besonderes, das wahrscheinlich nicht jeden Geschmack treffen wird. Und gerade das sind die Bücher, die für mich besonders reizvoll sind.

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Frag mich, wie es für mich war Cover (© Beltz & Gelberg)

[Rezension] Frag mich, wie es für mich war von Christine Heppermann

Frag mich, wie es für mich war* von Christine Heppermann ist kein Buch das »Schau mich an, ich bin queer!« schreit und ich bin froh, dass der Verlag mich auf dieses besondere Stück der Literatur aufmerksam gemacht hat. Die komplette Geschichte ist in Gedichtform geschrieben; Gedichte, die die Protagonistin über ihre erste Liebe, ihre Erfahrung mit einer Abtreibung und den nachträglichen Verlustgefühlen schreibt. Und darüber, wie sie langsam ihren Weg findet, damit umzugehen. Klingt immer noch nicht queer? Dann lies weiter! 😉 Weiterlesen »

Erhebung Cover (© Heyne Verlag)

[Rezension] Erhebung von Stephen King

Stephen King habe ich schon immer gern gelesen, doch mit Erhebung* legt er sein erstes Werk vor, in dem ein LGBT-Thema im Mittelpunkt steht. Da Homosexuelle in seinen bisherigen Büchern (zumindest in denen, die ich gelesen habe) meist auf Grund fehlender Akzeptanz der Gesellschaft nicht besonders gut wegkamen, war ich dieser Geschichte zwar offen, aber vorsichtig gegenüber eingestellt. Zudem erinnerte die Grundidee sehr an Der Fluch*, bekommt jedoch mit Verlauf der Geschichte ein völlig andere Bedeutung. Weiterlesen »

Nur in der Dunkelheit leuchten die Sterne Cover (© Fischer Verlag)

[Rezension] Nur in der Dunkelheit leuchten die Sterne von Marieke Nijkamp

Auf Nur in der Dunkelheit leuchten die Sterne* bin ich nur gestoßen, weil ich von Marieke Nijkamp schon 54 Minuten gelesen und geliebt habe. Ein Glück! Die Autorin wirbt nicht mit ihren queeren Figuren, doch Diversität spielt in ihren Jugendromanen eine große Rolle. Die Sexualität an sich wird dabei nur nebenbei thematisiert, doch wahrnehmbar bleibt sie in jedem Fall. In diesem Roman, den ich fast in die Kategorie Mysterythriller einordnen würde, ist die Protagonistin asexuell und ihre beste Freundin hat für sich den Begriff »pansexuell« als passend befunden. Weiterlesen »

Neuerscheinungen im April

[Neuerscheinungen] LGBT-Bücher im April 2018

Es ist wieder Zeit für Neuerscheinungen! Ostern steht vor der Tür, vielleicht habt ihr da ja ein bisschen frei und Zeit zu lesen und eure Wunschlisten etwas aufzustocken. 😀 Auf die neuen LGBT+-Bücher im April bin ich jedenfalls sehr gespannt, auch wenn es mir wie immer nicht möglich sein wird, alle davon zu lesen. Nicht zuletzt, weil ich die lange, lange Reihe der Chroniken der Unterwelt (+ Folgereihen) von Cassandra Clare (zum ersten Mal) begonnen habe und so ein kleines bisschen die Befürchtung habe, dass ich sie bis zum Ende durchsuchten muss. Aber keine Angst, das läuft nebenher, es wird natürlich weiterhin LGBT+-Lesestoff auf queerBUCH zu lesen geben! 🙂 In diesen Neuerscheinungen erwartet euch jedenfalls eine bunte Mischung und zum ersten Mal auch ein Manga.

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Der lange Weg zu einem kleinen zornigen Planeten Cover (© Fischer Tor Verlag)

[Rezension] Der lange Weg zu einem kleinen zornigen Planeten (Wayfarers #1) von Becky Chambers

Der lange Weg zu einem kleinen zornigen Planeten* – was für ein Titel, der da aus Becky Chambers‘ Feder geflossen und wörtlich aus dem Englischen übersetzt worden ist. Wir haben es hier mit waschechter LGBT+-Science-Fiction zu tun, die kaum diverser sein könnte. Beim Recherchieren für neue Bücher bin ich irgendwie auf den zweiten Teil des Wayfarer-Universums gestoßen, der im Januar dieses Jahres erschienen ist: Zwischen zwei Sternen*. Doch wie das eben so ist, fange ich nie mit dem zweiten Teil einer Reihe an, sondern beginne mit dem Ursprung, weshalb ich schnurstracks in meine Buchhandlung marschierte und mir dieses wunderbare Buch zu Eigen machte, das seinen Weg im Oktober 2016 nach Deutschland gefunden hat. Weiterlesen »