Hör auf zu lügen Cover (© C.Bertelsmann Verlag)

[Rezension] Hör auf zu lügen von Philippe Besson

Hör auf zu lügen* war für mich eine »Liebe auf den zweiten Blick«, denn durch das in meinen Augen nicht sehr ansprechende Cover hätte ich mich fast gegen einen zweiten Blick entschieden. Zum Glück habe ich diesem autobiografischen Roman eine Chance gegeben. Es war für mich eines der echtesten und beeindruckendsten Leseerlebnisse seit Langem – denn Besson schreibt über sein eigenes Leben so augenöffnend und mitreißend, dass ich mich vor seiner Selbstreflexionsgabe nur verneigen kann. Er ist nicht nur ein begnadeter Schriftsteller, sondern lässt uns teilhaben an einer Verknüpfung von wahren Ereignissen, die wie einem dramatischen Drehbuch entnommen wirken. Weiterlesen »

Top 5 LGBT-Bücher für den Sommer

[Buchtipp] LGBT-Sommerbücher

Hier ist sie, eine neue Kategorie: Meine Lese-Tipps im LGBT+-Bereich zu bestimmten Themen! Im ersten Beitrag möchte ich euch meine liebsten LGBT+-Bücher vorstellen, die perfekt in den Sommer passen und sich natürlich auch super als Urlaubslektüre eignen. Falls ihr euch also noch verzweifelt fragt, welche Bücher ihr in den Urlaub mitnehmen sollt – hier kommt die Antwort! 😀 Weiterlesen »

Die Schönheit der Nacht Cover (© Droemer Knaur Verlag)

[Rezension] Die Schönheit der Nacht von Nina George

Die Schönheit der Nacht* ist der erste Roman, den ich von der deutschen Autorin Nina George gelesen habe. Spätestens mit dem Bestseller Das Lavendelzimmer* gelang ihr 2014 der Durchbruch. Über Liebe, Sexualität oder Erotik schreibt Nina George nicht zum ersten Mal, doch dies ist meines Wissens nach der erste Roman, in dem sie sich der erotischen und emotionalen Annäherung zwischen zwei Frauen widmet. Weiterlesen »

Ein fast perfektes Wunder Cover (© Diogenes Verlag)

[Rezension] Ein fast perfektes Wunder von Andrea De Carlo

Jetzt ging es in letzter Zeit doch um einige Jugendbücher, sodass ich heute mal wieder einen »Erwachsenenroman« vorstellen möchte: Ein fast perfektes Wunder* von Andrea De Carlo. Mit Freuden konnte ich feststellen, dass ich mal wieder auf ein Buch gestoßen bin, das nicht explizit dem LGBT+-»Genre« zuzuordnen ist, sondern von der »Norm« abweichende Sexualitäten ganz nebenbei einfließen lässt – und sie zudem nicht direkt labelt bzw. kategorisiert. Trotzdem muss ich leider sagen, dass mich diese Geschichte sehr zwiespältig hinterlassen hat. Weiterlesen »