Tal der Toten Cover (© Carlsen Impress)

[Rezension] Tal der Toten von Ria Winter

Was ich grundsätzlich toll finde: Gute, deutschsprachige Literatur. Queere Literatur. Own Voices Titel. Wenn diese Kombination einen Schreibwettbewerb gewinnt, in einem großen Verlag erscheint und sich das eBook so gut verkauft, dass es zusätzlich als Taschenbuch herausgegeben wird, ist das für mich ein Grund zum Feiern! Weiterlesen »

Das Konsortium oder: Die ungenaue Zeit Cover (© Ueberreuter)

[Rezension] Das Konsortium oder: Die ungenaue Zeit von Martin Gries

Selten habe ich vor dem Lesen eines Buchs so wenig über dessen Queerness gewusst. Ich recherchiere normalerweise sehr sorgfältig, lese bei Übersetzungen Rezensionen in Originalsprache, um herauszufinden, wie Queerness in die Geschichte eingewoben und umgesetzt wird und daraus zu schließen, ob das Buch zu meinem Leseverhalten und natürlich zu queerBUCH passt. Bei diesem Buch hatte ich keine Ahnung, denn der Klappentext ist super kurz gehalten, weckte dadurch aber umso mehr mein Interesse. Diese Zusammenkunft zwischen dem Konsortium und mir war also ein Glücksspiel, und ich bin unglaublich froh, dass ich es versucht habe. Denn das Buch ist der Wahnsinn. Weiterlesen »

Unter Schnee Cover (© Fischer Verlag)

[Rezension] Unter Schnee von Antje Rávic Strubel

Der Winter, der eigentlich kein richtiger war, liegt nun schon hinter uns. Ich habe dieses Jahr kein einziges Mal Schnee gesehen. Vermutlich sollte ich mir darüber Sorgen machen, aber was mache ich stattdessen? Ich lese mich in den Winter hinein. Ja, wir Büchermenschen können wunderbar der Realität entfliehen. 🙂 So bin ich jedenfalls auf diesen Roman gestoßen, der das erste Mal im Jahr 2001 veröffentlicht und nun mit (wie ich finde) schönerem Cover 2016 bei Fischer neu aufgelegt wurde. Weiterlesen »

Ein Happy End ist erst der Anfang Cover (© Carlsen Verlag)

[Rezension] Ein Happy End ist erst der Anfang von Becky Albertalli

»Leah on the Offbeat« erschien im Original fast zeitgleich mit der Verfilmung von Love, Simon, in die wir uns wahrscheinlich alle hoffnungslos verliebt haben. Und jetzt – fast ein Jahr später, dürfen wir Leahs Geschichte nun endlich auch in der Übersetzung verschlingen. Mit »Love, Simon« hat Becky Albertalli einen Meilenstein gesteckt, denn Simon wird von allen geliebt, queer oder hetero, weil er einfach die beste Person ist, die man sich vorstellen kann. Diese Sequel erzählt die Geschichte von Simons bester Freundin Leah, die selbst bisexuell ist. Weiterlesen »

Frag mich, wie es für mich war Cover (© Beltz & Gelberg)

[Rezension] Frag mich, wie es für mich war von Christine Heppermann

Frag mich, wie es für mich war* von Christine Heppermann ist kein Buch das »Schau mich an, ich bin queer!« schreit und ich bin froh, dass der Verlag mich auf dieses besondere Stück der Literatur aufmerksam gemacht hat. Die komplette Geschichte ist in Gedichtform geschrieben; Gedichte, die die Protagonistin über ihre erste Liebe, ihre Erfahrung mit einer Abtreibung und den nachträglichen Verlustgefühlen schreibt. Und darüber, wie sie langsam ihren Weg findet, damit umzugehen. Klingt immer noch nicht queer? Dann lies weiter! 😉 Weiterlesen »

Boy Erased Cover (© secession Verlag)

[Rezension] Boy Erased von Garrard Conley

Boy Erased* bespricht das wichtige Thema der Umerziehungstherapien, die bei Jugendlichen und Erwachsenen mit dem religiösem Hintergrund durchgeführt werden, ihnen ihre Homosexualität »auszutreiben«. Für mich war schon länger klar, dass ich dieses Buch unbedingt lesen musste; und besonders mit Hinblick auf den anstehenden Kinostart der Verfilmung Der Verlorene Sohn* war es mir wichtig, dieser Geschichte die Aufmerksamkeit zu schenken, die sie verdient.

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Der schottische Bankier von Surabaya Cover (© Verlag Krug & Schadenberg)

[Rezension] Der schottische Bankier von Surabaya (Ava Lee #5) von Ian Hamilton

Von Der schottische Bankier von Surabaya* von Ian Hamilton habe ich das erste Mal durch Andrea Krug gehört, die mir den neuen Krimi aus ihrem Verlag ans Herz legte mit den Worten: »Ich finde sie unwiderstehlich…« Gemeint ist Ava Lee, die Protagonistin und Heldin dieser Krimireihe, deren Bände in sich abgeschlossen sind. Mein vorgezogenes Fazit: Ich kann Andrea Krug da nur zustimmen! Ich habe die vorherigen vier Bände noch nicht gelesen, deshalb beruht diese Rezension nur auf den Eindrücken, die ich durch diesen fünften Teil erhalten habe. Ava Lee als Heldin finde ich jedenfalls nicht nur unwiderstehlich, sondern auch überaus faszinierend; doch ich greife vor.

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Perfect Rhythm Cover (© Ylva Verlag)

[Rezension] Perfect Rhythm von Jae

Perfect Rhythm* von Jae ist ein Buch, das ich schon eine ganze Weile auf meiner Leseliste habe. Jaes Roman lese ich immer wieder gern, wenn ich etwas Leichtes und Schönes lesen möchte, das trotzdem spannend ist. Das Besondere an diesem Roman ist, dass einer der beiden Hauptcharaktere sowohl homoromantisch als auch asexuell ist. Homo- oder Bisexualität sind inzwischen den meisten Menschen ein Begriff, doch über Asexualität weiß die Gesellschaft bisher nicht besonders viel. Genau deshalb finde ich es wichtig, dass dieses Buch geschrieben wurde und es damit die Repräsentation von Asexualität in der Literatur stärkt. Weiterlesen »

Geschrieben für Dich Cover (© Verlag Krug & Schadenberg)

[Rezension] Geschrieben für Dich von Sylvia Brownrigg

Eines meiner Lieblingsbücher, die ich immer wieder verschlingen könnte, ist Geschrieben für Dich* von Sylvia Brownrigg (Originaltitel: Pages for You*). Im Juni ist nach 17 Jahren die Fortsetzung Pages for Her* erschienen, in der sich die beiden Frauen später in ihren Leben wiederbegegnen. Wenn ihr eine leidenschaftliche Geschichte sucht, die nicht besser in den Herbst passen könnte, dann seid ihr hier definitiv richtig. 🙂 Weiterlesen »