Neuerscheinungen Sommer 2021

[Neuerscheinungen] Queere Bücher im Sommer 2021

Auch wenn der Sommer schon fast vorbei ist, möchte ich euch trotzdem nicht die Neuerscheinungen der Monate Juni bis August vorenthalten! In diesem Beitrag stelle ich diejenigen queeren Print-Neuerscheinungen aus dem Sommer 2021 vor, die ich besonders spannend finde. Insgesamt habe ich 15 Bücher herausgesucht. Mit dabei sind z.B. eine magisch angehauchte, bodypositive Liebesgeschichte, Neues von Darius dem Großen, eine große Portion Selbstfindung und Individualismus, Liebeschaos unter besten Freund:innen, ein Sommer voller schnulziger Liebesfilmklischees, der Mut, zu sich zu stehen, eine Sammlung queerer Liebesgeschichten in New York von PoC Autor:innen, die erste Verliebtheit, ein unvermitteltes Wiedersehen, Mental Health, die zweite Geschichte von Sophie Bichon, ein ungewöhnlicher Blick auf eine Liebe, ein neues Leben, eine queere New-Adult-Geschichte und eine zweite Chance, offen durchs Leben zu gehen. Los geht’s! 🙂

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Marilu von Tania Witte

[Rezension] Marilu von Tania Witte

Marilu* kam in einer eher schweren Zeit zu mir, auf dem Schirm hatte ich das Buch davor nicht so sehr. Manchmal finden uns Bücher im genau richtigen Moment und ziehen uns in sich hinein, umschließen uns wie eine tröstende Umarmung. Marilu* ist das neue Jugendbuch der Autorin Tania Witte, die in all ihren Geschichten Wert auf Vielseitigkeit jeglicher Art legt. Vor einigen Jahren schrieb sie eine Trilogie über eine Gruppe queerer Menschen in Berlin* und könnte euch auch als ein Teil des Autorinnenduos Ella Blix ein Begriff sein, worunter sie gemeinsam mit Antje Wagner ebenfalls Jugendbücher schreibt. Das Buch ist im März 2021 im Arena Verlag erschienen, hat 288 Seiten und kostet 15,00 €. Triggerwarnung (im Buch benannt): Selbstverletzung, Suizid.

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Was mir von dir bleibt Cover (© Arctis Verlag)

[Rezension] Was mir von dir bleibt von Adam Silvera

Adam Silvera hat in den letzten Jahren einen Senkrecht-Start in Sachen queerer Jugendbücher hingelegt, die glücklicherweise nach und nach auch im deutschsprachigen Raum ankommen. Als erstes wurde sein Jugendroman Am Ende sterben wir sowieso ins Deutsche übersetzt, in dem zwei Jugendliche aufeinandertreffen, die nur noch einen Tag zu leben haben – weil ihnen das vom »Death Cast« prophezeit wurde und sie ihren letzten Tag mit jemandem teilen wollen. Was mir von dir bleibt* ist schon zuvor aus Silveras Feder geflossen und ich freue mich sehr, dass seine Romane offensichtlich auch hier genug Gefallen finden, um noch weitere Übersetzungen anzustoßen. Sein neuestes Buch hat er gemeinsam mit Becky Albertalli geschrieben, der Autorin von Love, Simon (Nur drei Worte). Dass dieses Buch unter dem Titel »Was ist mit uns« nun auch im September 2019 auf Deutsch rauskommt, kann nur eines bedeuten: Adam Silvera ist auf dem Vormarsch! Das Buch, um das es in diesem Beitrag geht, ist womöglich sein traurigstes, wobei sich darüber streiten lässt. Weiterlesen »

Frag mich, wie es für mich war Cover (© Beltz & Gelberg)

[Rezension] Frag mich, wie es für mich war von Christine Heppermann

Frag mich, wie es für mich war* von Christine Heppermann ist kein Buch das »Schau mich an, ich bin queer!« schreit und ich bin froh, dass der Verlag mich auf dieses besondere Stück der Literatur aufmerksam gemacht hat. Die komplette Geschichte ist in Gedichtform geschrieben; Gedichte, die die Protagonistin über ihre erste Liebe, ihre Erfahrung mit einer Abtreibung und den nachträglichen Verlustgefühlen schreibt. Und darüber, wie sie langsam ihren Weg findet, damit umzugehen. Klingt immer noch nicht queer? Dann lies weiter! 😉 Weiterlesen »

Nur in der Dunkelheit leuchten die Sterne Cover (© Fischer Verlag)

[Rezension] Nur in der Dunkelheit leuchten die Sterne von Marieke Nijkamp

Auf Nur in der Dunkelheit leuchten die Sterne* bin ich nur gestoßen, weil ich von Marieke Nijkamp schon 54 Minuten gelesen und geliebt habe. Ein Glück! Die Autorin wirbt nicht mit ihren queeren Figuren, doch Diversität spielt in ihren Jugendromanen eine große Rolle. Die Sexualität an sich wird dabei nur nebenbei thematisiert, doch wahrnehmbar bleibt sie in jedem Fall. In diesem Roman, den ich fast in die Kategorie Mysterythriller einordnen würde, ist die Protagonistin asexuell und ihre beste Freundin hat für sich den Begriff »pansexuell« als passend befunden. Weiterlesen »

Wicker King Cover (© dtv Verlag)

[Rezension] Wicker King von Kayla Ancrum

Wicker King* von Kayla Ancrum wäre mir beinahe durchgerutscht. Es ist kein Buch, das mit seiner queeren Komponente wirbt, wobei diese durchaus vorhanden ist. Das ist allerdings nicht das primäre Thema, wenn auch die einzigartige Beziehung zwischen den beiden Protagonisten im Fokus steht. Die Geschichte ist nicht nur in ihrer Aufmachung (dazu später mehr), sondern auch in ihrer Erzählweise sehr besonders und liegt mir noch schwer im Magen. Das Buch ist für mich ein absolutes Highlight, aber bestimmt auch eines, das polarisiert. Weiterlesen »