Dieser wilde Ozean, den wir Leben nennen Cover (© Beltz & Gelberg)

[Rezension] Dieser wilde Ozean, den wir Leben nennen von Elisabeth Steinkellner

Dieser wilde Ozean, den wir Leben nennen* von Elisabeth Steinkellner hätte ich fast übersehen, denn weder das unscheinbare Cover noch der Klappentext geben Aufschluss über einen queeren Inhalt. Letztendlich hat sich dieses Jugendbuch als kleines Meisterwerk herausgestellt, das es durchaus mit großen Autoren wie Wolfgang Herrndorf, John Green oder Stephen Chbosky aufnehmen kann. Ich frage mich, wieso bis dato von der österreichischen Autorin noch nichts zu mir durchgedrungen war. Weiterlesen »

Advertisements
Gefährliche Freundinnen Cover (© Fischerverlage)

[Rezension] Gefährliche Freundinnen von Cat Clarke

Gefährliche Freundinnen* ist die neueste Übersetzung eines von Cat Clarkes Jugendromanen, der mich nicht wegen des Covers, sondern wegen des Inhalts angesprochen hat. Sie ist nämlich nichts anderes als ein Internatsroman mit einem queeren Zwilling in der Hauptrolle, die ihre Schwester durch Anorexie verloren hat. Als wäre das nicht genug, spielt Manipulation eine große Rolle, sodass du dich permanent fragst, wem du eigentlich trauen kannst. Wenn das mal nicht eine fantastische Ausgangssituation ist! Weiterlesen »

Winterhof Cover (© Zeilengold Verlag)

[Rezension] Winterhof von Sameena Jehanzeb

Auf Winterhof* von Sameena Jehanzeb habe ich mich schon lange gefreut, denn ich fand ihren Erstling Brïn, eine Art LGBT-Fantasy-SciFi-Thriller, schon sehr besonders. Das neue Buch aus ihrer Feder ist jedoch etwas ganz anderes: eine (queere) Märchenadaption der »Schneekönigin«. Ein kleines bisschen neugierig war ich auch durch die Tatsache, dass Elsa aus dem Disneyfilm »Frozen« oder auf Deutsch: »Die Eiskönigin« in der LGBT+-Community durch #GiveElsaAGirlfriend hohen Anklang fand – nicht zuletzt lässt sich der Titelsong Let It Go auch als Coming Out verstehen. Winterhof* jedoch hat bis auf die queere Komponente kaum etwas mit »Frozen« gemein und ist vor allem um einiges düsterer. Weiterlesen »

Die besten LGBT Bücher 2018

[Highlights] Die besten LGBT-Bücher 2018

Hallo zusammen und ein frohes neues Jahr! Ich hoffe, ihr seid alle gut angekommen. Vielleicht habt ihr ja Lust, mit mir das Lesejahr 2018 Revue passieren zu lassen und einen Blick auf die LGBT+-Bücher zu werfen, die ich im Jahr 2018 am besten fand und die mir am meisten im Gedächtnis geblieben sind. Die queeren Bücher in diesem Beitrag zählen zu meinen absoluten Jahreshighlights. Zur Auswahl standen alle LGBT+-Bücher, die im Jahr 2018 erschienen sind und die ich natürlich gelesen habe. Es war gar nicht so leicht mich festzulegen, denn im letzten Jahr sind wirklich viele wahnsinnig tolle Bücher rausgekommen. Die Reihenfolge ist übrigens alphabetisch und nicht nach einer Rangliste festgelegt und die Links führen euch zu den jeweiligen Rezension.Weiterlesen »

Neuerscheinungen Januar 2019

[Neuerscheinungen] LGBT-Bücher im Januar 2019

Ich hoffe, ihr hattet ein paar wunderschöne und ruhige Weihnachtstage und seid damit nun ausgeruht und empfänglich für die neuen LGBT+-Bücher, die nächsten Monat erscheinen. Es ist einfach schon Januar 2019! Wie schnell vergeht bitte die Zeit? Nachdem es im Dezember nicht ganz so viel neues an queeren Büchern gab, sieht es im Januar schon deutlich besser aus. Ich finde die Mischung diesmal sehr besonders und es sind einige besondere literarische Werke dabei, auf die ich wahnsinnig gespannt bin. Los geht’s! 🙂Weiterlesen »

Wir können alles sein Cover (© Johanna Kramer)

[Rezension] Wir können alles sein von Johanna Kramer

Wir können alles sein* ist der Debütroman von Johanna Kramer, die mit Anfang 30 ihren Bürojob an den Nagel gehängt hat, um sich dann vollständig dem Schreiben zu widmen. Ein mutiger Schritt, der sich in meinen Augen auf jeden Fall gelohnt hat! Auf Instagram hat Johanna ihre Reise durch Schottland mit uns geteilt und uns an ihrem Schreibprozess teilhaben lassen. Das hat mich so neugierig gemacht, dass ich ihr Buch nach dem Erscheinen direkt lesen musste. Und jetzt brenne ich darauf, euch davon zu erzählen, denn es ist ein Buch, auf das ich ohne es zu wissen schon lange gewartet hatte. (Ich mag es eigentlich nicht, wenn jemand so überschwänglich von einem Buch erzählt, denn dann bin ich erstmal skeptisch. 😀 Ihr werdet im Laufe der Rezension aber merken, warum ich schwärme.) Weiterlesen »

Erhebung Cover (© Heyne Verlag)

[Rezension] Erhebung von Stephen King

Stephen King habe ich schon immer gern gelesen, doch mit Erhebung* legt er sein erstes Werk vor, in dem ein LGBT-Thema im Mittelpunkt steht. Da Homosexuelle in seinen bisherigen Büchern (zumindest in denen, die ich gelesen habe) meist auf Grund fehlender Akzeptanz der Gesellschaft nicht besonders gut wegkamen, war ich dieser Geschichte zwar offen, aber vorsichtig gegenüber eingestellt. Zudem erinnerte die Grundidee sehr an Der Fluch*, bekommt jedoch mit Verlauf der Geschichte ein völlig andere Bedeutung. Weiterlesen »

Hör auf zu lügen Cover (© C.Bertelsmann Verlag)

[Rezension] Hör auf zu lügen von Philippe Besson

Hör auf zu lügen* war für mich eine »Liebe auf den zweiten Blick«, denn durch das in meinen Augen nicht sehr ansprechende Cover hätte ich mich fast gegen einen zweiten Blick entschieden. Zum Glück habe ich diesem autobiografischen Roman eine Chance gegeben. Es war für mich eines der echtesten und beeindruckendsten Leseerlebnisse seit Langem – denn Besson schreibt über sein eigenes Leben so augenöffnend und mitreißend, dass ich mich vor seiner Selbstreflexionsgabe nur verneigen kann. Er ist nicht nur ein begnadeter Schriftsteller, sondern lässt uns teilhaben an einer Verknüpfung von wahren Ereignissen, die wie einem dramatischen Drehbuch entnommen wirken. Weiterlesen »

Der schottische Bankier von Surabaya Cover (© Verlag Krug & Schadenberg)

[Rezension] Der schottische Bankier von Surabaya (Ava Lee #5) von Ian Hamilton

Von Der schottische Bankier von Surabaya* von Ian Hamilton habe ich das erste Mal durch Andrea Krug gehört, die mir den neuen Krimi aus ihrem Verlag ans Herz legte mit den Worten: »Ich finde sie unwiderstehlich…« Gemeint ist Ava Lee, die Protagonistin und Heldin dieser Krimireihe, deren Bände in sich abgeschlossen sind. Mein vorgezogenes Fazit: Ich kann Andrea Krug da nur zustimmen! Ich habe die vorherigen vier Bände noch nicht gelesen, deshalb beruht diese Rezension nur auf den Eindrücken, die ich durch diesen fünften Teil erhalten habe. Ava Lee als Heldin finde ich jedenfalls nicht nur unwiderstehlich, sondern auch überaus faszinierend; doch ich greife vor.

Weiterlesen »